Wie im letzten Jahr wurde ich schon wieder von einer Sonderdividende von Cracker Barrel überrascht. Es gab 57,86 Euro, die ich immer noch brutto bekommen habe.
Für den Monat liege ich jetzt bei 771,98 Euro, mit Gladstone am Montag werden es dann wohl wieder über 800 Euro werden. Guter Monat :-)
Dieser Blog stellt keine Kaufempfehlungen dar. Du bist für Deinen Finanzkram ganz alleine verantwortlich, mach Dich damit vertraut.
Sonntag, 30. Juli 2017
Dienstag, 25. Juli 2017
Kauf Qualcomm
Gestern habe ich meine Qualcomm-Position fast verdoppelt, indem ich den günstigen Einstiegskurs genutzt habe. Wieder nicht auf den Crash gewartet, der doch bald kommen soll.
Der Kurs ist gerade deswegen so niedrig, weil Qualcomm sich mit Apple kabbelt, wegen Lizenzthematiken. Zugegeben, bei Qualcomm scheinen schon ein paar echte Arschlöcher zu arbeiten. Die Lizenzverhandlungen sollen jedenfalls ziemlich ungemütlich gewesen sein.
Nun behält Apple einige der Lizenzgelder zurück, um Druck auf Qualcomm zu machen und das hat die Quartalszahlen so beeindruckt, dass der Kurs auf unter 46 Euro gefallen ist. Der war neulich noch gut über 60 Euro.
Wie immer wird man sich in diesen Fragen einigen, dann werden die ausstehenden Zahlungen überwiesen und alle sind glücklich, was sich auch wieder im Kurs zeigen wird. In der Zwischenzeit kassiere ich fleissig die Dividenden.
Zu den bestehenden 45 Qualcomm Aktien gesellen sich nun noch 44 weitere, für die ich 2022,98 Euro bezahlt habe. Das sind 45,98 Euro pro Stück inkl. Kosten (eigentlich 45,75).
Wer bei dem Gesamtpreis von 2022,98 Euro gerade zusammengezuckt ist und ein Déjà Vu vermutet, hat gut aufgepasst: Mein Gilead-Kauf von neulich kam zu genau demselben Preis zustande. Das ist aber Zufall oder ein Fehler in der Matrix. Ich habe das jedenfalls nicht geplant oder gesteuert :-)
Der Kurs ist gerade deswegen so niedrig, weil Qualcomm sich mit Apple kabbelt, wegen Lizenzthematiken. Zugegeben, bei Qualcomm scheinen schon ein paar echte Arschlöcher zu arbeiten. Die Lizenzverhandlungen sollen jedenfalls ziemlich ungemütlich gewesen sein.
Nun behält Apple einige der Lizenzgelder zurück, um Druck auf Qualcomm zu machen und das hat die Quartalszahlen so beeindruckt, dass der Kurs auf unter 46 Euro gefallen ist. Der war neulich noch gut über 60 Euro.
Wie immer wird man sich in diesen Fragen einigen, dann werden die ausstehenden Zahlungen überwiesen und alle sind glücklich, was sich auch wieder im Kurs zeigen wird. In der Zwischenzeit kassiere ich fleissig die Dividenden.
Zu den bestehenden 45 Qualcomm Aktien gesellen sich nun noch 44 weitere, für die ich 2022,98 Euro bezahlt habe. Das sind 45,98 Euro pro Stück inkl. Kosten (eigentlich 45,75).
Wer bei dem Gesamtpreis von 2022,98 Euro gerade zusammengezuckt ist und ein Déjà Vu vermutet, hat gut aufgepasst: Mein Gilead-Kauf von neulich kam zu genau demselben Preis zustande. Das ist aber Zufall oder ein Fehler in der Matrix. Ich habe das jedenfalls nicht geplant oder gesteuert :-)
Montag, 24. Juli 2017
Dividende iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)
Seit einer Woche sitze ich nun auf den 45,90 Euro, die mir iShares letzte Woche überwiesen hat. Leider komme ich erst jetzt mal dazu, darüber zu schreiben, das Internet hier im Urlaub hat gerade einen Lauf...
45,90 Euro sind ein ganzes Stück mehr als noch letztes Jahr um diese Zeit. Der ETF ist in dieser Zeit von Deutschland nach Irland umgezogen und scheinbar wurde da etwas steuerliches falsch berechnet, was sich nun für die (deutschen?) Anteilbesitzer auszahlt. Genauer weiss ich es auch nicht, ich hoffe nur, dass das alles gedeckt ist und es später kein böses Erwachen gibt.
Damit kommt dieser ETF auf eine 12-Monatsrendite von über 5,5%. Ganz ordentlich, zumal es wahrscheinlich dann auch im Oktober noch ein Plus geben wird.
Insgesamt bin ich dann bei 714,12 Euro Dividendeneinnahmen im Monat Juli. Ende des Monats kommen wie immer noch etwa 30 Euro von Gladstone, dann ist mein zweitbester Monat dieses Jahres auch schon rum. Und es kommen wieder die schwächeren Monate. Aber dazu dann mehr in meinem Monatsüberblick.
45,90 Euro sind ein ganzes Stück mehr als noch letztes Jahr um diese Zeit. Der ETF ist in dieser Zeit von Deutschland nach Irland umgezogen und scheinbar wurde da etwas steuerliches falsch berechnet, was sich nun für die (deutschen?) Anteilbesitzer auszahlt. Genauer weiss ich es auch nicht, ich hoffe nur, dass das alles gedeckt ist und es später kein böses Erwachen gibt.
Damit kommt dieser ETF auf eine 12-Monatsrendite von über 5,5%. Ganz ordentlich, zumal es wahrscheinlich dann auch im Oktober noch ein Plus geben wird.
Insgesamt bin ich dann bei 714,12 Euro Dividendeneinnahmen im Monat Juli. Ende des Monats kommen wie immer noch etwa 30 Euro von Gladstone, dann ist mein zweitbester Monat dieses Jahres auch schon rum. Und es kommen wieder die schwächeren Monate. Aber dazu dann mehr in meinem Monatsüberblick.
Dienstag, 18. Juli 2017
Neues Dividendenjahresziel dank Steuern
Das wird wieder mal so ein Blogartikel, bei dem ich anfangs nicht so genau weiss, wie er endet und ich schreibe mehr, um meine Gedanken zu sortieren. Sorry dafür. Obwohl ich eigentlich doch vorschreibe, denn das Internet geht hier im Ausland mal wieder nur sporadisch und so muss ich den Texteditor bemühen und kopiere das später wieder in den Blogger-Editor...
Worum geht es? Für dieses laufende Jahr 2017 habe ich mir vorgenommen, etwa 2400,- Euro an Dividenden (/bzw. auch Zinsen) zu erwirtschaften. Normalerweise rechne ich die immer nach Steuern und Abgaben zusammen, weil ich nur das sehen möchte, was letzten Endes bei mir ankommt. Allerdings stehe ich momentan kurz vor erreichen dieser Schwelle und muss feststellen, dass die angepeilten 2400 Euro eigentlich nur Fake sind, weil ich etwas nicht bedacht oder sagen wir besser: neu gelernt habe.
Dass es verschiedene Steuertöpfe gibt wusste ich schon länger und auch dass man nur gleichartige Gewinne und Verluste (z.B. aus Aktienverkäufen) miteinander verrechnen kann. Also dass man z.B. keine Dividendeneinnahmen mit Verlusten aus Aktienverkäufen verrechnen kann. Da es ja keine negativen Dividenden gibt (zumindest nicht, dass ich wüsste), dachte ich also, dass ich meinen normalen Freibetrag mit Dividenden ausschöpfe und danach eben die normalen Abzüge habe.
Nun gibt es jedoch ein recht frisches Grundsatzurteil, nach dem Gewinne und Verluste aus Optionsgeschäften (nicht sicher, ob allgemein Derivate) steuermindernd wirksam werden. Ein anonymer Kommentator hat mir da neulich einen Link geschickt.
Fakt ist jedenfalls, dass ich tatsächlich neulich etwa 1600,- Euro Verluste durch Optionen hatte, mit denen ich den Dax auf Verluste absichern wollte. Nachdem der Crash ja nun nicht kam, wurden die wertlos. Naja, ich konnte noch etwa 12 Euro sogar netto erlösen. Aber die Kohle war weg - dachte ich zumindest.
Tatsächlich wird dieser Verlust nun jedoch mit den Erlösen aus den Dividenden wieder gutgeschrieben, der Betrag dürfte sogar bis Jahresende reichen. Mein Ziel habe ich dadurch aber viel früher erreicht als vorgesehen, einfach dadurch, dass ich ja ein Nettoziel vorgegeben habe und nun mit Bruttodividenden rechne.
Ich habe mir ausgerechnet, dass mein Netto-Dividendenziel unter Berücksichtigung des Freibetrages etwa 3000 Euro Bruttodividende bedeutet. Für dieses Jahr kann ich damit umgehen, aber die Vergleichbarkeit zu früheren und kommenden Jahren ist dadurch nicht mehr gegeben - was tun?
In den letzten (naja anderthalb) Jahren habe ich hier im Blog und in meiner Excel-Liste ja nur die Nettowerte angegeben, eigentlich müsste ich jetzt alle Werte zurückrechnen und die Abgeltungssteuer/Soli wieder abziehen, aber das entspricht ja nicht der Realität. Die alten Werte auf Brutto hochrechnen ist auch nicht richtig, weil das Geld so nie bei mir ankam.
Und wenn ich diesen Optionsschein-"Hack" nächstes Jahr wieder mache, ist nicht ausgeschlossen, dass der Verlust erst Ende des Jahres realisiert wird und ich in der Zwischenzeit doch Steuern/Soli zahle aber später wieder gutgeschrieben bekomme. Dasurch sieht es aus, als ob die Dividende abgenommen hätte - das wird ja immer komplizierter...
Tja, während ich hier so schreibe kommt der Stoiker in mir wieder durch: Ich schätze, das beste wird sein, dass ich alle Werte so aufschreibe, wie sie hier bei mir ankommen, das lässt sich nachträglich auch am besten nachvollziehen. Wenn ich Steuergutschriften bekomme, trage ich die als solche in meinem Depot ein, ohne sie den einzelnen Dividendenerträgen nachträglich zuzuordnen.
Meine Dividendenziele werde ich dann jeweils als Brutto- und Nettodividende setzen und unterjährig schauen, ob ich irgendwo dazwischen liege, das Endergebnis muss ich mir am Jahresende manuell ausrechnen. Da freue ich mich schon drauf ;-) Und die Dividendenrendite muss ich ja dann auch noch irgendwie anpassen - das wird lustig...
Bäh, echt kompliziert das Ganze. Wenn Du meine Gedanken einigermaßen nachvollziehen konntest - super! Ideen und Vorschläge nehme ich gerne als Kommentare :-)
Worum geht es? Für dieses laufende Jahr 2017 habe ich mir vorgenommen, etwa 2400,- Euro an Dividenden (/bzw. auch Zinsen) zu erwirtschaften. Normalerweise rechne ich die immer nach Steuern und Abgaben zusammen, weil ich nur das sehen möchte, was letzten Endes bei mir ankommt. Allerdings stehe ich momentan kurz vor erreichen dieser Schwelle und muss feststellen, dass die angepeilten 2400 Euro eigentlich nur Fake sind, weil ich etwas nicht bedacht oder sagen wir besser: neu gelernt habe.
Dass es verschiedene Steuertöpfe gibt wusste ich schon länger und auch dass man nur gleichartige Gewinne und Verluste (z.B. aus Aktienverkäufen) miteinander verrechnen kann. Also dass man z.B. keine Dividendeneinnahmen mit Verlusten aus Aktienverkäufen verrechnen kann. Da es ja keine negativen Dividenden gibt (zumindest nicht, dass ich wüsste), dachte ich also, dass ich meinen normalen Freibetrag mit Dividenden ausschöpfe und danach eben die normalen Abzüge habe.
Nun gibt es jedoch ein recht frisches Grundsatzurteil, nach dem Gewinne und Verluste aus Optionsgeschäften (nicht sicher, ob allgemein Derivate) steuermindernd wirksam werden. Ein anonymer Kommentator hat mir da neulich einen Link geschickt.
Fakt ist jedenfalls, dass ich tatsächlich neulich etwa 1600,- Euro Verluste durch Optionen hatte, mit denen ich den Dax auf Verluste absichern wollte. Nachdem der Crash ja nun nicht kam, wurden die wertlos. Naja, ich konnte noch etwa 12 Euro sogar netto erlösen. Aber die Kohle war weg - dachte ich zumindest.
Tatsächlich wird dieser Verlust nun jedoch mit den Erlösen aus den Dividenden wieder gutgeschrieben, der Betrag dürfte sogar bis Jahresende reichen. Mein Ziel habe ich dadurch aber viel früher erreicht als vorgesehen, einfach dadurch, dass ich ja ein Nettoziel vorgegeben habe und nun mit Bruttodividenden rechne.
Ich habe mir ausgerechnet, dass mein Netto-Dividendenziel unter Berücksichtigung des Freibetrages etwa 3000 Euro Bruttodividende bedeutet. Für dieses Jahr kann ich damit umgehen, aber die Vergleichbarkeit zu früheren und kommenden Jahren ist dadurch nicht mehr gegeben - was tun?
In den letzten (naja anderthalb) Jahren habe ich hier im Blog und in meiner Excel-Liste ja nur die Nettowerte angegeben, eigentlich müsste ich jetzt alle Werte zurückrechnen und die Abgeltungssteuer/Soli wieder abziehen, aber das entspricht ja nicht der Realität. Die alten Werte auf Brutto hochrechnen ist auch nicht richtig, weil das Geld so nie bei mir ankam.
Und wenn ich diesen Optionsschein-"Hack" nächstes Jahr wieder mache, ist nicht ausgeschlossen, dass der Verlust erst Ende des Jahres realisiert wird und ich in der Zwischenzeit doch Steuern/Soli zahle aber später wieder gutgeschrieben bekomme. Dasurch sieht es aus, als ob die Dividende abgenommen hätte - das wird ja immer komplizierter...
Tja, während ich hier so schreibe kommt der Stoiker in mir wieder durch: Ich schätze, das beste wird sein, dass ich alle Werte so aufschreibe, wie sie hier bei mir ankommen, das lässt sich nachträglich auch am besten nachvollziehen. Wenn ich Steuergutschriften bekomme, trage ich die als solche in meinem Depot ein, ohne sie den einzelnen Dividendenerträgen nachträglich zuzuordnen.
Meine Dividendenziele werde ich dann jeweils als Brutto- und Nettodividende setzen und unterjährig schauen, ob ich irgendwo dazwischen liege, das Endergebnis muss ich mir am Jahresende manuell ausrechnen. Da freue ich mich schon drauf ;-) Und die Dividendenrendite muss ich ja dann auch noch irgendwie anpassen - das wird lustig...
Bäh, echt kompliziert das Ganze. Wenn Du meine Gedanken einigermaßen nachvollziehen konntest - super! Ideen und Vorschläge nehme ich gerne als Kommentare :-)
Sonntag, 16. Juli 2017
Dividenden Deka DaxPlus und Deutsche Rohstoff AG
Diese Woche sind zwei Dividendenzahlungen bei mir eingegangen, über ich ich hier zusammengefasst berichten möchte.
Zum ersten kam der ETFL23 aka Deka Daxplus letzten Montag mit der Stolzen Summe von 439,20 Euro. Da habe ich ja im Februar zuletzt aufgestockt. Jeder Anteil hat hier 4,88 Euro abgeworfen, brutto versteht sich. Die 12-Monatsrendite beträgt hier gute 6,1%, ebenfalls brutto, weil ich ja noch vom Freibetrag zehre, bzw. einem Optionsscheinverlust. Das muss ich nochmal gesondert kommentieren, wenn ich Zeit habe.
Die Deutsche Rohstoff AG kam am Mittwoch mit 120,- Euro auf meinem Konto an. Auch hier habe ich kürzlich erst nachgekauft als der Preis weiter gefallen ist. Zusammen liegt die Rendite bei etwa 2,8%.
Insgesamt habe ich diesen Monat also bereits 668,62 Euro bekommen gegenüber 409 Euro im Juli letzten Jahres. Das wirkt beeindruckender als es eigentlich ist, denn um die Steuern bereinigt sind das nicht mal 500 Euro. Immer noch schön, aber ich muss mir da etwas ausdenken, wie ich das in Zukunft vergleichbar mache.
Jetzt fehlen nur noch Gladstone und mein anderer Dividenden-ETF: iShares STOXX Dividend 100 für diesen Monat.
Zum ersten kam der ETFL23 aka Deka Daxplus letzten Montag mit der Stolzen Summe von 439,20 Euro. Da habe ich ja im Februar zuletzt aufgestockt. Jeder Anteil hat hier 4,88 Euro abgeworfen, brutto versteht sich. Die 12-Monatsrendite beträgt hier gute 6,1%, ebenfalls brutto, weil ich ja noch vom Freibetrag zehre, bzw. einem Optionsscheinverlust. Das muss ich nochmal gesondert kommentieren, wenn ich Zeit habe.
Die Deutsche Rohstoff AG kam am Mittwoch mit 120,- Euro auf meinem Konto an. Auch hier habe ich kürzlich erst nachgekauft als der Preis weiter gefallen ist. Zusammen liegt die Rendite bei etwa 2,8%.
Insgesamt habe ich diesen Monat also bereits 668,62 Euro bekommen gegenüber 409 Euro im Juli letzten Jahres. Das wirkt beeindruckender als es eigentlich ist, denn um die Steuern bereinigt sind das nicht mal 500 Euro. Immer noch schön, aber ich muss mir da etwas ausdenken, wie ich das in Zukunft vergleichbar mache.
Jetzt fehlen nur noch Gladstone und mein anderer Dividenden-ETF: iShares STOXX Dividend 100 für diesen Monat.
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