Montag, 15. Februar 2016

Meine LV-001: Fondsgebundene Lebensversicherung

Willkommen zu meiner kleinen Serie über meine Lebensversicherung. Zumindest vermute ich, dass es eine Serie wird, denn ich glaube, dass mich dieses Thema noch eine Weile beschäftigen wird.

Im Internet liest man ja viel. Gerade in den Blogs, in denen ich unterwegs bin wird oft über die Versicherungsverkäufer geschimpft. Zu Recht, wie die meisten der Geschichten dazu vermuten lassen (hier bei Finanzglück ist was sehr lesenswertes). Denen möchte ich nun eine weitere hinzufügen: Meine eigene.

Immer, wenn ich solche Geschichten gelesen habe, hate ich dieses unwohle Gefühl, dass bei mir auch noch etwas schwelt, dass ich so lieber gar nicht so genau wissen wollte. Im Gegenteil, eigentlich rede ichmir ein, dass ich da ja noch was in der Hinterhand habe, in das ich regelmäßig einzahle und von dem ich im Alter dann eine Menge Kohle zum Leben habe, so kann ich immerhin mein Depot immer noch als Spaßgeld bezeichnen, auf das ich eigentlich nicht angewiesen bin.

Nun ja, die Tage kam nun ein Brief von der Aachener und Münchener, den ich mir ausnahmsweise mal genauer angeschaut habe. Wahrscheinlich habe ich die letzten Jahre immer so im Februar ähnliche Briefe bekommen, habe diese aber lieber zur Seite gelegt und nicht weiter beachtet.

Im Brief geht es um meine fondsgebundene Lebensversicherung, bzw. den Dynamiknachtrag mit einer aktuellen Wertmitteilung. Dazu folgendes: Diese DEUTSCHE FONDSPOLICE (die schreiben das durchgängig groß, ist das vielleicht ein Markenname?) enthält eine kapitalbildende Lebensversicherung kombiniert mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Kapital wird dabei durch Fonds gebildet, die ich mir wahrscheinlich aussuchen konnte. Weiss ich leider nicht mehr so genau.

Folgende Details:
  • Mein aktueller Jahresbeitrag beträgt etwa 4400,- Euro, die Dynamik sieht eine jährliche Erhöhung von 10% vor auf etwa 4860,- Euro.
  • Im Jahr 2045 wird man mir voraussichtlich 454.000,- Euro ausschütten (bei 6% Steigerung der Fonds). Im Brief sind noch Zahlen genannt für 1%, 4%, 6% und 8% von 176k bis 670k.
  • Es wird die Mindesttodesfallsumme genannt (etwa 34k) sowie die monatliche Berufsunfähigkeitsrente (fast 3800,-), jeweils mit den Werten nach der Dynamik.
  • Die einzelnen Fonds sind aufgelistet mit ihren Anteilen und aktuellem Wert (vom 01.02.16). Insgesamt kommen da schon 17.300,- Euro zusammen.
  • Die Fonds sind alle von DWS: "Top Europe", "European Opportunities" und "Vermögensbildungsfonds I LD"
  • Der Wert des Vertrages beläuft sich auf knapp über 20.000,- Euro

Soweit liest sich das ja ganz gut, oder? Ich habe leider gerade nicht die Vertragsunterlagen zusammen, aber die Laufzeit beträgt irgendwas zwischen 10 und 15 Jahren momentan.

Ich unterbreche den Artikel mal, der wird sonst zu lang und ich wollte ja eine Serie schreiben ;-)
Vielleicht fällt Euch schon was auf? Ich freue mich über Kommentare!

Donnerstag, 11. Februar 2016

Kauf Gladstone Capital Corp.

Die Börse ist für mich gerade so wie der Bonbonladen in den Pippi Langstrumpf-Filmen: Ich stehe davor und drücke mir die Nase platt, weil ich am liebsten alles haben möchte. Leider habe ich keine echte Pippi zur Hand, die mit ihren Goldstücken nur so um sich wirft. Da muss ich eben warten.

Nun habe ich aber mal wieder Geld aus den beiden Verkäufen heute und gestern und jetzt weiss ich erstmal nicht, was ich aus dem Bonbonladen noch alles haben wollte. Dabei juckt das Geld doch so und möchte ausgegeben werden.

Glücklicherweise hat der gute Michael von intelligent-investieren.net gerade mal wieder bestärkt, welch guter Kauf die Gladstone ist. Da habe ich vor kurzem ja schon 350 Stück (á 5,70 Euro) gekauft, heute habe ich gleich nochmal 290 Stück (á 5,20 Euro) dazugelegt.

Die genauen Infos habe ich in meinem Depot-Tabellen-Dingsi nachgetragen und auch mal wieder aktuelle Kurse eingetragen.

Verkauf Goldquest Mining +33%

Hui. Und weiter geht es mit den Verkaufsgewinnen, wie gestern schon angekündigt, hatte ich eine Verkaufsorder, die heute ausgeführt wurde und so habe ich  insgesamt stattliche 33% Gewinn gemacht mit diesem Pennystock.

Offensichtlich habe ich ein Händchen für sowas, bzw. es überhaupt einfach drauf, ach, nennt mich einen Gold-Guru, Börsen-Gott oder Kolostany oder wie der heisst!

Quatsch mit Soße, habe ich doch gestern erst geschrieben, dass das nur Glück war ;-)

Überhaupt sehen die nackten Zahlen so aus, dass ich damals 6000 Goldquest für 495,95 gekauft habe (7,67 cent), 4500 habe ich zwischendurch mal verkauft für 448,11 (9,96 cent) also quasi den Einstandswert fast wieder heraus bekommen, für die restlichen 1500 habe ich heute 165,60 Euro bekommen (11,04 cent).

Meine 33,43% bedeuten also gerade mal 153,76 Euro Gewinn. Zum Vergleich: Der Rest des Depots liegt nur knapp 10% hinten, das entspricht aber einem Minus von über 3200,- Euro. Umgekehrt wäre es mir lieber, aber man kann es sich ja nicht aussuchen, gell?

Übrigens weiss ich natürlich, dass der Typ Kostolany heißt, tststs ;-)

Und: Eigentlich habe ich bei dem heutigen Verkauf sogar 44% Gewinn gemacht! Aber ich wollte nicht protzen...

Mittwoch, 10. Februar 2016

Verkauf Lake Shore Gold +30%

Mit immerhin über 30% plus habe ich gestern die Lake Shore Gold-Aktien verkaufen können. Goldminen haben unter dem niedrigen Goldpreis sehr gelitten, so konnte ich diese Aktien letztes Jahr recht günstig kaufen für knapp unter 0,79 Euro. Immerhin 1250 Stück habe ich für einen Tausender bekommen.

Das war auch eins meiner ersten Investments, nur ein ETF war schon vorher dran. Mir war allerdings auch klar, dass es sich hierbei um ein sehr hohes Risiko handelte. Aber damals hatte ich noch über 20k liquide Mittel und habe diese 1000,- plus noch etwa 500,- für Goldquest als Kapital angesehen, das ich auch mal riskieren kann.

Ich verfalle jetzt nicht in den Glauben, dass ich es ja wohl offensichtlich drauf habe, ein Händchen habe für diese Dinge. Nein, ich hatte schlicht Glück gehabt. Der Goldpreis hat sich in den letzten Wochen etwas erholt und davon hat auch Lake Shore Gold profitiert, den Hauptaufschlag gab es aber wohl, weil die gerade aufgekauft werden von Tahoe irgendwas. Das habe ich auch nur zufällig erfahren, weil ich mal wieder im Goldseiten-forum.de nachgelesen habe. Die Leute dort verkaufen Ihre Aktien und so habe ich es ihnen einfach nachgemacht. Glücklicherweise auch noch zu einem recht guten Preis, wenn ich das nachträglich betrachte, etwas unter 1,04 Euro nämlich, was einen Gewinn von über 30% entspricht.

30% klingt jetzt natürlich nach viel, in konkreten Zahlen betrachtet ist es dann aber auch nicht so viel:
Bezahlt habe ich für die 1250 LSG 984,95 Euro
Bekommen ahbe ich jetzt dafür: 1296,60 Euro
Das sind 311,65 Euro Gewinn, auf den EK gerechnet immerhin 31,64%

Da ich noch unterhalb des Freibetrages bin, werden da noch keine Steuern abgezogen.
Die andere Aktie, Goldquest habe ich ja schon vorher zu dreivierteln so verkauft, dass ich den EK raus habe, die verbleibenden 1500 Stück sind bereits als Order erteilt, vielleicht werden die als nächstes verkauft. Rechnerisch ist das ja Reingewinn, tatsächlich kann ich aber natürlich nicht den EK mit Null annehmen.


Das einzige, was mich jetzt etwas ärgert ist: Nein, nicht, dass ich damals mehr investiert hätte, und nein, ich werde den Kurs auch nicht weiter verfolgen, nur um zu sehen, was ich da wieder verpasst habe.

Nein, was mich ärgert ist, dass ich jetzt wieder liquide Mittel habe (etwa 1400,-) und das Gefühl habe, ich müsste es so schnell wie möglich gleich wieder investieren. Das Geld juckt. Bei diesen Preisen muss ich doch mitnehmen, was geht. Und ich habe in der Zwischenzeit von so einigen Aktien gelesen, die sehr in Frage kämen. Allerdings habe ich das nicht so strukturiert abgelegt, dass ich sofort eine Liste parat hätte mit kaufenswerten Aktien/ETFs.

Das allerdings sollte ja für einen ernstzunehmenden Investor genau die Sache sein, die man gemeinhin Hausaufgaben nennt. Vielleicht sollte ich mal bei jemandem in die Lehre gehen?
Oder doch selbst einen Prozess aufsetzen?

Wie macht Ihr das denn?

Dienstag, 2. Februar 2016

Am Monatsersten: Corus-Dividenden

Nur kurz, weil ich wieder auf Reisen bin:
Corus hat wie jeden Monatsbeginn Dividenden ausgeschüttet, diesmal insgesamt 23,25 Euro, wieder etwas mehr als zuletzt. Ich schätze, das liegt am Umrechnungskurs, denn a der Dividende selbst hat sich nichts geändert, die Beträgt weiterhin 0,095 CAD.

Ein Wermutstropfen sind die Steuern (hat jetzt nichts mit der Dividende oben zu tun), da wurde mir von Consors eine Nachzahlung abgezogen. Ein ganzer Cent.